Jungfreisinnige nominieren für Nationalratswahlen

Jungfreisinnige nominieren für Nationalratswahlen

Apr 3, 2015, Bisher keine Kommentare

Die Jungfreisinnigen Graubünden treten an den kommenden nationalen Wahlen mit fünf liberalen Persönlichkeiten an. An der Nominationsveranstaltung haben sich Manuela Fetz, (Bonaduz), Dario Wellinger (Grüsch), Jamie Rizzi (Untervaz), Christian Müller (Chur) und Nina Valär (Davos) durchgesetzt.

«Wir sind die liberalste aller Bündner Parteien», kommentiert Raphaela Holliger die jungliberale Liste. Die Co-Präsidentin der Jungfreisinnigen ist eine von sechs Köpfen, die die Jungpartei bei den kommenden Nationalratswahlen ins Rennen schicken wird. Nebst ihren Kandidierenden stellte die Parteileitung den anwesenden Delegierten auch ihre Vorschläge für ein liberales, wirtschaftlich starkes und offenes Graubünden vor.

Bildung als Kernanliegen

Mit ihrem sachpolitischen Engagement will die JFDP nicht nur als Interessenvertreter der Jungen wahrgenommen werden, sondern sich auch als wählbare Alternative zu den bestehenden politischen Blöcken positionieren. Ein besonderes Augenmerk setzen die Jungfreisinnigen auf die Themen Bildung und Wirtschaft: «Mit unserer inhaltlichen Themensetzung zeigen wir auf, dass wir nicht nur für junge Wähler attraktiv sind, sondern uns auch vor gesamtheitlichen Lösungen nicht scheuen», hält Co-Präsidentin Manuela Fetz fest. In den nächsten Wochen wolle man ein Bildungs-Massnahmenpaket erarbeiteten. «Die Ergebnisse werden bald kommuniziert», so Fetz.

Grünliberalen soll Sitz abgejagt werden

Anders als in den vorhergegangen Wahlkämpfen treten die Jungfreisinnigen in diesem Jahr nicht nur mit einer eigenen Liste an, sondern portieren mit Raphaela Holliger auch eine FDP-Kandidatin. «FDP und Jungfreisinnige werden in diesem Wahlkampf besonders eng zusammenarbeiten», bestätigt Holliger. Die Juristin aus Fürstenaubruck wird diesen Herbst auf der «Wirtschaft»-Liste der Mutterpartei antreten. Ziel sei es mit vereinten Kräften den vor vier Jahren an die Grünliberalen verlorenen Sitz zurückzuerobern, so die Jungfreisinnige.

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