Kirchensteuern? Nein, die mag ich nicht!

Kirchensteuern? Nein, die mag ich nicht!

Sep 23, 2011, Bisher keine Kommentare

Nachdem wir unsere Kirchensteuerinitiative vor gut zwei Wochen lancierten, haben wir bereits ein Viertel der benötigten Unterschriften gesammelt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich über 1’000 Bündnerinnen und Bündner für das Volksbegehren ausgesprochen. Und das freut uns natürlich! So oder so: Wir sind optimistisch die fehlenden Unterschriften binnen der nächsten Monate gesammelt zu haben.

Unsere Initiative «Weniger Steuern fürs Gewerbe» verlangt eine Änderung der Kantonsverfassung, wodurch der bestehende Kirchensteuerzwang für juristische Personen aufgehoben werden würde. Im Gegensatz zu Privatpersonen können Firmen nicht aus der Kirche austreten und sind heute zur Zahlung einer sog. Kultussteuer verpflichtet. Rund 10 Mio. zahlt das Bündner Gewerbe jährlich an Kirchensteuern. Trotzdem: Wir wollen weder die Kirche, noch deren soziales Engagement infrage stellen. Der springende Punkt ist, dass die Kultussteuer eine staatlich angeordnete Zwangsfinanzierung ist, von der sich das Gewerbe nicht befreien kann. Nachdem bereits schon innert zwei Wochen ein bedeutender Teil der nötigen Unterschriften gesammelt werden konnte, sind wir zuversichtlich, die für eine Volksabstimmung nötige Stimmenzahl binnen der nächsten Monate zu erreichen. (tbi)

Wer diesen Artikel geschrieben hat

Thomas Bigliel

Thomas ist Sekretär bei den jungfreisinnigen graubünden und kümmert sich für alle Dinge, die politisch und organisatorisch so anfallen.

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