Dabei und nicht auf der Strecke bleiben

Dabei und nicht auf der Strecke bleiben

Dez 10, 2008, Bisher keine Kommentare

Am 8. Februar 2009 stimmt die Schweiz über die Weiterführung und Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien ab. Die Personenfreizügigkeit erlaubt es Schweizern ohne eine Bewilligung in der EU zu wohnen, arbeiten und studieren; erwerbstätigen EU-Bürgern wird hierbei dasselbe in der Schweiz möglich.

Im Fall der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union bedeutet dies, dass die Vereinbarung über die Personenfreizügigkeit bei jeder Ausweitung der EU-Mitgliedstaaten für die neu der Union beigetretenen Länder ausgehandelt wird. Im Jahr 2005 wurde beispielsweise die vorletzte Änderung über Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern vom Schweizer Stimmvolk gutgeheissen. Als bisher letzte Ausweitung wurden am 1. Januar 2007 als 26. und 27. Mitgliedstaat Rumänien und Bulgarien in die Union aufgenommen.

Für die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien machen sich die jungfreisinnigen graubünden als Teil des interparteilichen Jugendkomitees “dran-bleiben.ch Graubünden” stark. Im Churer Hotel “Stern” stellten wir zusammen mit der jungen CVP und der Juso eine jugendnahe Kampagne zur kommenden Abstimmung vor. Zusammen mit dem nationalen Kampagnenteam organisieren wir am 3. Januar in Laax unter dem Motto “Voller Einsatz für die Bilateralen ein Skirennen. Durch das Skirennen, bei dem prominente Schweizerinnen und Schweizer sich mit Jugendlichen messen und eine anschliessende Party sollen Jugendliche motiviert werden am 8.Februar ein Ja zur Personenfreizügigkeit in die Urne zu legen. Der Event verspricht viel Spass für Zuschauer und Teilnehmende und soll zeigen, dass sich Junge und Prominente unter vollem sportlichen Einsatz für die Bilateralen einsetzen. (tbi)

Wer diesen Artikel geschrieben hat

Thomas Bigliel

Thomas ist Sekretär bei den jungfreisinnigen graubünden und kümmert sich für alle Dinge, die politisch und organisatorisch so anfallen.

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